Sie sind wie immer, nur schlimmer.
Sonntage halten sich die Waagen der Plagen, ohne viel zu sagen.
An Sonntagen sind die Gemüter erstarrt, verharrt, die Geschäfte leer, die Köpfe schwer.
Der Sonntag ist die kleine Schwester von Taubheit und Verlorenheit.
Der Sonntag ist ein Tag, den man nicht mag, den ich nicht mag.
Er ist sowohl das Ende einer Woche als auch der Übergang in die darauffolgende Woche,
also bildet der Sonntag dementsprechend das Schlusslicht einer Woche.
Das Ausklingen.
Das zur Ruhe kommen.
Das Vergängliche.
Der Sonntag ist die Zeit der nach einem malerischen Sonnenuntergang subsequenzierenden Dunkelheit. Abgestorben und kalt.
Egal, ob man nun am nächsten Tag frei hat oder nicht,
Sonntage sind bescheuert,
und wie ich finde,
alles andere als Sonnentage.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Samstag, 10. Oktober 2009
Eilmeldung: Jubiläum
Seit 75 Tagen ist Ottifant nun nüchtern. "Das feiere ich heute mit einer fetten Flasche Champagner. Prost, und auf weitere 75 nüchterne Tage", johlte ein sichtlich verwirrter Ottifant den Journalisten vor seiner Haustür ins Mikrophon.
(Ein Paradoxon oder Paradox (altgriechisch παράδοξον, von παρα~, para~ – gegen~ und δόξα, dóxa – Meinung, Ansicht), auch Paradoxie (παραδοξία) und in der Mehrzahl Paradoxa oder Paradoxien genannt, ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch.)
(Ein Paradoxon oder Paradox (altgriechisch παράδοξον, von παρα~, para~ – gegen~ und δόξα, dóxa – Meinung, Ansicht), auch Paradoxie (παραδοξία) und in der Mehrzahl Paradoxa oder Paradoxien genannt, ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch.)
Freitag, 9. Oktober 2009
H2O: Wasser und Wasser und WASSER?

Uwannabuaig ging heute shoppen.
Das mache ich ziemlich selten. Meist nur jeden zweiten Tag! Oho!
Jedenfalls lief ich so mir nichts dir nichts durch das Edellebensmittelgeschäft des Globus an der Zürcher Bahnhofstrasse und kaufte ein wenig ein. Frische Pasta, Pizza und geräucherte Mozarella ... Plötzlich! Sah ich es!
Unscheinbar und versteckt stand es im Regal und schaute so unschuldig aus wie seine Artgenossen: eine Flasche Wasser.
Eine Flasche Wasser zu einem Preis von Converse Chucks, 4 unbilligen CD's, 10 Packungen Kondomen?
Ersteinmal begann ich mich zu fragen, weshalb denn genau dieses Wasser so teuer sei, nahm es (ängstlich) vom Regal und begann die Flasche zu begutachten.
"Bling" stand darauf. Mit Strasssteinen.
Aus Amerika kommt also dieses Wässerchen. Ach so, und einen Preis hat es auch schon gewonnen? Na super! Ein Wasser gewinnt einen Preis. Was macht dann das Wasser mit seinem Preis.
Ausstellen in Wasserland?
Zweitens, nachdem die Wissbegierde einigermassen gestillt wurde, musste ich einfach in mich hineinlächeln.
Lächeln, weil es hier in der Schweiz ja tatsächlich Leute gibt, die dieses Produkt kaufen und konsumieren würden.
Lächeln, weil Lifestyle heute mehr Wert hat als Moral.
Lächeln, weil man heutzutage immer lächeln muss.
Ohne Lächeln wären wohl schon so einige Menschen an unserer Gesellschaft zugrunde gegangen.
Ein Mensch ist reich, wenn er sich sogar überteuertes Wasser leisten kann?
Ein Mensch ist überlegen, wenn er eine "Bling"-Flasche als Vase benutzt?
Ein Mensch ist toll und grossartig, wenn er dies tut.
Und da schaute ihm doch per Zufall ein Kind aus Afrika zu.
Friedensnobelpreis
CONTRA
"Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie mit einer Betonung auf der Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen spielen können, hat wieder eine zentrale Rolle bekommen. Dialog und Verhandlungen sind die bevorzugten Mittel zur Lösung selbst der schwierigsten internationalen Konflikte."
Abgesehen davon, dass "neues Klima" ein hier unpassender Ausdruck ist (oder, Al Gore?) ist auch die Begründung lausig.
Ich bin auch gegen Krieg. Gegen Atombomben. Wo kann ich mir meinen Preis abholen?
PRO
Mittlerweile scheine ich es zu kapieren. Der Preis ist nicht einer für Obama, sondern gegen Bush. Geil!
AUSSERDEM
Wann kriegt Heinz Strunk endlich den Literatur-Nobelpreis?
"Obama hat als Präsident ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie mit einer Betonung auf der Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen spielen können, hat wieder eine zentrale Rolle bekommen. Dialog und Verhandlungen sind die bevorzugten Mittel zur Lösung selbst der schwierigsten internationalen Konflikte."
Abgesehen davon, dass "neues Klima" ein hier unpassender Ausdruck ist (oder, Al Gore?) ist auch die Begründung lausig.
Ich bin auch gegen Krieg. Gegen Atombomben. Wo kann ich mir meinen Preis abholen?
PRO
Mittlerweile scheine ich es zu kapieren. Der Preis ist nicht einer für Obama, sondern gegen Bush. Geil!
AUSSERDEM
Wann kriegt Heinz Strunk endlich den Literatur-Nobelpreis?
40 Jahre Beatles

Hallo nochmals.
Wie der Titel unmissverständlich offenbart, ist heute bei mir Beatles Hardcore das Thema.
Ich stand auf, ging an den PC (was ich sonst "nie" mache), stürzte mich auf die bereits 40 Jahre alten Hits über iTunes, Youtube und co.
Ich hörte mir die remasterte Version (von Mono auf Stereo) von ihrem Album "Abbey Road" an. Traditions-Fetischisten könnten dies als Verletzung alter Beatles-Traditionen sehe, doch ich sage dazu nur: Hört euch die remasterten Songs einmal an. Sie sind noch klarer, man ist wie noch näher an ihnen dran, die einzelnen Instrumente lassen sich viel genauer heraushören. Die wunderbaren altbekannten Songs schaffen das von mir unmöglich geglaubte: Sie sind noch hochwertiger als zuvor.
Unglaublich. Bereits 40 Jahre ist Beatlesmania her. Man sah sich fast zerfleischende Frauen darüber streiten, ob Paul oder John nun der hübschere sei, ihre Songs schossen so oft auf Platz 1, dass man die Beatles schon auf Doping ansprach.
Sie trafen mit ihren simplen Lyrics, die meist von der Liebe handelten, mitten ins Herz vieler junger Leute und entwickelten sich von der Beatmusik zur Psychedelie zur X und zur Y.
"Die Beatles sind Wolfgang Amadeus Mozart unserer Zeit. Mozart mochten alle. Die Musik scheint leicht, doch es liegt sehr viel darin verborgen."
Dieser Gedanke kommt mir immer wieder, wenn ich über die Beatles und ihre Einflüsse und Auswirkungen nachdenke.
Nichts desto trotz will ich mich nun nochmals von euch verabschieden und mir einen schönen Beatlestag wünschen.
Diesen Satz gebe ich euch noch mit auf den Weg:
"And in the end, the love you take is equal to the love you make."
(Schlussphrase aus "Abbey Road")
"Die 10 Schönsten Dinge des im Schnitt 70 Jahre dauernden Lebens"



Uwannaabuaig meldet sich zurück nach etlichen Drogen-, Alkohol, Schlafentzügen (oder Schlafanzügen?)!!!
Ich bin jetzt wieder, zusammen mit meinem hochverehrten Kollegen,
Ottifant, für euch, liebste Leser der Luft,
zurückgekehrt.
Nunmal möchte ich mich ein wenig näher vorstellen und das erste, das man über mich wissen sollte, ist meine abartig kranke Liebe zur Musik.
Musik steht in meiner "Die 10 Schönsten Dinge (...)" - Liste sogar noch über "Essen".
Musik gibt uns so vieles mit.
Bewusst und unbewusst saugen wir Eindrücke, Einflüsse und Inspiration
auf und entwickeln sie in unserem Kopf zu etwas Neuem.
Musik also als Anstoss zum denken, fühlen und denkfühlen (ja, das gibt es!).
Ob man nun der Schönheit einiger Akkorde verfällt oder einfach nur ab einem Songtext weinen muss, jede einzelne kleine Facette der Musik strahlt wie 100 frischgeputzte Gläser.
Ich frage nun euch, hochverehrtes Publikum, euch folgende Fragen zu stellen, und sie entweder für euch selbst, oder hier als Kommentar, zu beantworten:
1. Erstellt euch eine Liste "Die 10 Schönsten Dinge (...)"
2. Vorausgesetzt, die Musik sei in dieser Liste enthalten; Weshalb hat sie genau diesen Rang und nicht einen höheren/tieferen?
3. Bedeutet dir Musik
a) Ablenkung
b) Gesprächsstoff und Überlegenheitsgefühl
c) Vertiefung eines Gefühlszustandes
d) Soziales Mittel zu Spass
e) Keine Ahnung, es ist halt noch cool!
f) Selbstfindung
g) Lebenshilfe
4. Wie hat sich dein Musikgeschmack im Laufe deines Lebens verändert? Weshalb?
5. Welche Musik hörst du, wenn du deprimiert bist?
6. Welche Musik hörst du, wenn du verliebt bist?
7. Und noch ein bisschen Amateurphilosophie: Weshalb denkst du, gibt es sie überhaupt, die Musik?
(...)
Solche Fragen, um sich selbst kennen zu lernen sind notwendig, und sollten meiner Meinung nach täglich, in verschiedenen Lebensbereichen, gestellt werden.
So kommt der Geist nie zur Ruhe, bleibt wach,
und ihr werdet keine 1789 kg schweren Menschen, die nur noch übers Wetter und die neuen ach-so-günstigen Regenschirme für 49.90 diskutieren können.
(Ausser natürlich, ihr WOLLT so werden, jeder soll frei sein.)
So, das war Musik allgemein.
Der nächste Post wird von Musik konkret handeln.
Hochachtungsvoll,
uwannaabuaig.
(Bild 1: Syd Barrett / Bild 2: The Early Pink Floyd / Bild 3: Patti Smith)
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Pause
Nach etlichen unvergesslichen Posts und vielen interessanten Diskussionen mit anderen Bloggern haben wir uns heute spontan für eine kleine Pause entschieden.
Uwannabuaig in der Pressekonferenz: "Ich brauche eine kreative Pause. Ob die jetzt 12 oder 18 Monate dauert, das kann ich Ihnen nicht sagen. Nach ihrer Rede wirkte die mehrfach ausgezeichnete Hausaufgabenvergesserin sehr erleichtert und zog sich bald mit einer Schar Telefonkabinenbenutzer zurück. Während Ottifant noch mit den Journalistenfragen beschäftigt war. "Wir hoffen, dass sie bald weitermachen", "Das Internet ist wieder um ein paar tolle Blogger ärmer" und "4 von 6" war der Haupttenor.
Eines möchte ich euch noch auf den Weg geben: Die Ambivalenz ist die Ambulanz der Literatur. Oder so.
Uwannabuaig in der Pressekonferenz: "Ich brauche eine kreative Pause. Ob die jetzt 12 oder 18 Monate dauert, das kann ich Ihnen nicht sagen. Nach ihrer Rede wirkte die mehrfach ausgezeichnete Hausaufgabenvergesserin sehr erleichtert und zog sich bald mit einer Schar Telefonkabinenbenutzer zurück. Während Ottifant noch mit den Journalistenfragen beschäftigt war. "Wir hoffen, dass sie bald weitermachen", "Das Internet ist wieder um ein paar tolle Blogger ärmer" und "4 von 6" war der Haupttenor.
Eines möchte ich euch noch auf den Weg geben: Die Ambivalenz ist die Ambulanz der Literatur. Oder so.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Die Schriftsteller/innen (hoffentlich bald: Schriftseller/innen) stellen sich vor
Uwannaabuaig: "Ich sage immer: Es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein!"
Ottifant: "Ich meine: Steter Tropfen höhlt den Stein!"
Was nun? Kontroverse Diskussionen stehen bevor. Im nächsten Post verrät euch Uwannaabuaig ihr Gewicht. Bleiben sie dran. Lieber arm dran als Arm ab. So long. Keep your hands to yourself, make love, not war, drink whiskey in the jar.
Ist ein linksgrüner Autor automatisch ein Velor?
Ottifant: "Ich meine: Steter Tropfen höhlt den Stein!"
Was nun? Kontroverse Diskussionen stehen bevor. Im nächsten Post verrät euch Uwannaabuaig ihr Gewicht. Bleiben sie dran. Lieber arm dran als Arm ab. So long. Keep your hands to yourself, make love, not war, drink whiskey in the jar.
Ist ein linksgrüner Autor automatisch ein Velor?
Dienstag, 6. Oktober 2009
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